Bei Fotoaufträgen zahlt der Kunde nicht nur für die Zeit hinter der Kamera, sondern auch dafür, wie er die Bilder nutzen darf. Ein klares Angebot trennt deshalb Leistung und Nutzungsrechte.
Shooting, Bearbeitung und Nutzungsrechte als Positionen eintragen und als PDF speichern – kostenlos.
Foto-Angebot erstellenTypische Positionen
- Shooting: halber oder ganzer Tag, oder nach Stunden
- Vorbereitung: Abstimmung, Location-Check, Moodboard
- Bildbearbeitung: Anzahl der bearbeiteten Bilder, z. B. 20 Bilder inklusive
- Anfahrt: Kilometerpauschale oder fester Betrag
- Nutzungsrechte: wofür, wie lange, wo
- Datenübergabe: Format, Auflösung, Download-Link
Nutzungsrechte klar beschreiben
Als Urheber räumst du dem Kunden Nutzungsrechte ein (§ 31 UrhG). Beschreib im Angebot genau, welche: einfach oder ausschließlich, für welche Medien (Website, Social Media, Print, Werbung), für welches Gebiet und wie lange. Was nicht beschrieben ist, ist im Zweifel nicht mit eingeräumt – das schützt dich und vermeidet Streit.
Muster: Angebot Business-Shooting
- Shooting halber Tag (4 Stunden): 1 × 480,00 €
- Bildbearbeitung: 20 Bilder à 15,00 € = 300,00 €
- Anfahrt: 1 × 40,00 €
- Nutzungsrechte Website und Social Media: 1 × 200,00 €
- Nettobetrag: 1.020,00 € · USt. 19 %: 193,80 € · Gesamtbetrag: 1.213,80 €
- Optional – Nutzungsrecht Print: 150,00 € netto
So hilft dir QuotPay
Zusätzliche Nutzungsrechte oder mehr bearbeitete Bilder legst du in QuotPay als optionale Positionen an. Dein Kunde wählt beim Annehmen online, was er braucht – und du musst kein zweites Angebot schreiben.
Rechnungen und Angebote in Minuten
QuotPay setzt die Pflichtangaben automatisch und schreibt Rechnungen in der Sprache deines Kunden.
Quellen
Dieser Artikel ersetzt keine Steuerberatung. Regeln ändern sich – prüfe deinen Fall mit deinem Steuerberater.